
Ich bin Paddy – Tänzer, Coach und Pädagoge.
Seit über 20 Jahren beschäftige ich mich mit Bewegung, Tanz und persönlicher Entwicklung. Heute verbinde ich meine langjährige Erfahrung als Tänzer und Lehrer mit meinem akademischen Hintergrund in Sonderpädagogik und meiner Arbeit als Coach.
Was mich dabei immer interessiert hat: Wie können Menschen sich weiterentwickeln – mit Freude, Klarheit und einem System, das wirklich zu ihnen passt?
Tanz ist dabei mein Ausgangspunkt – aber längst nicht mehr mein einziges Werkzeug.
Meine Philosophie
Tanzen bedeutet für mich weit mehr als das Erlernen von Schritten. Es ist ein Weg, sich selbst auszudrücken, Selbstvertrauen zu entwickeln und mit Freude über sich hinauszuwachsen. Genau dabei möchte ich Menschen begleiten.
Mit über 20 Jahren Tanzerfahrung, mehr als 12.000 Unterrichtsstunden und einem Masterabschluss in Sonderpädagogik verbinde ich tänzerische Erfahrung mit einer fundierten pädagogischen Arbeitsweise. Mein Studium hat meinen Blick auf das Lernen nachhaltig geprägt: Jeder Mensch lernt anders. Genau darin liegt für mich der Schlüssel zu gutem Unterricht.
Deshalb gibt es bei mir kein starres Konzept. Zu Beginn klären wir gemeinsam, wo du gerade stehst und welches Ziel du erreichen möchtest. Anschließend entwickeln wir einen individuellen Weg dorthin. Komplexe Bewegungen vermittle ich verständlich, strukturiert und Schritt für Schritt, sodass Sicherheit, Leichtigkeit und nachhaltiger Lernerfolg entstehen können.
Besonders wichtig ist mir eine vertrauensvolle und wertschätzende Atmosphäre. Aus meiner Erfahrung lernen Menschen am besten, wenn sie sich angenommen fühlen, ohne Angst vor Fehlern ausprobieren dürfen und Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten entwickeln können. Lernen soll motivieren, nicht unter Druck setzen.
Ich begleite Jugendliche und Erwachsene – vom Einsteiger über Wiedereinsteiger bis hin zu erfahrenen Tänzerinnen und Tänzern. Ob Einzelunterricht, Paare oder Kleingruppen: Mein Ziel ist es, jeden Menschen dort abzuholen, wo er gerade steht, und ihn professionell auf seinem persönlichen Weg zu begleiten.
Am Ende geht es mir nicht nur darum, Tanzschritte zu vermitteln. Mein Anspruch ist es, Menschen dabei zu unterstützen, sich mit Freude zu bewegen, musikalischer zu tanzen, sicherer aufzutreten und ihren eigenen Stil zu entwickeln.
Denn guter Tanzunterricht hinterlässt nicht nur neue Fähigkeiten – sondern auch das Gefühl: „Ich kann das.“
Coaching bedeutet für mich, Menschen ein Stück ihres Weges zu begleiten.
Jeder Mensch gerät im Leben an Punkte, an denen Orientierung verloren geht, Entscheidungen schwerfallen oder alte Muster immer wieder dieselben Ergebnisse hervorbringen. Genau in solchen Phasen kann es wertvoll sein, jemanden an der Seite zu haben, der zuhört, Fragen stellt und neue Perspektiven eröffnet.
Meine Aufgabe sehe ich nicht darin, Menschen zu sagen, wie sie leben sollen. Ich begleite sie dabei, ihren eigenen Weg klarer zu erkennen.
Dabei arbeite ich wertschätzend, strukturiert und auf Augenhöhe. Ich höre aufmerksam zu, versuche die Welt meines Gegenübers wirklich zu verstehen und entwickle gemeinsam mit ihm Impulse, die zu seiner Persönlichkeit und seiner aktuellen Lebenssituation passen. Nicht jede Idee muss umgesetzt werden. Ich biete Möglichkeiten an – welche davon stimmig sind, entscheidet jeder Mensch selbst.
Besonders wichtig ist mir, dass Entwicklung nachhaltig entsteht. Deshalb richtet sich unser Blick nicht nur auf kurzfristige Ziele, sondern vor allem auf die Frage: Welche Persönlichkeit möchtest du entwickeln, um das Leben zu führen, das du dir wünschst?
Dabei spielen Klarheit, Selbstverantwortung, mentale Stärke, hilfreiche Routinen und ein bewusster Umgang mit den eigenen Gedanken eine zentrale Rolle. Oft sind es nicht die großen Veränderungen, sondern die kleinen, konsequenten Schritte, die langfristig den größten Unterschied machen.
Ein weiterer Bestandteil meiner Arbeit ist die Verbindung von Gespräch und Bewegung. Als Tanzpädagoge habe ich über viele Jahre erlebt, wie eng Körper und Geist miteinander verbunden sind. Bewegung kann Energie freisetzen, neue Perspektiven eröffnen und Prozesse unterstützen, die sich allein im Gespräch oft nur schwer erreichen lassen. Deshalb fließt sie – wenn sie zum Menschen und zum Anliegen passt – gerne in meine Arbeit mit ein.
Mein Ziel ist nicht, dass Menschen von mir abhängig werden. Im Gegenteil: Ich möchte sie eine Zeit lang begleiten, ihnen Orientierung und Struktur geben und sie anschließend gestärkt, klarer und selbstbestimmt ihren eigenen Weg weitergehen sehen.
Denn gutes Coaching bedeutet für mich, Menschen nicht festzuhalten – sondern ihnen zu helfen, wieder sicher auf eigenen Beinen zu stehen.
Mein Weg
Mit 15 Jahren habe ich meinen ersten Tanzkurs besucht – einen klassischen Schultanzkurs am Spessart Gymnasium in Alzenau, geleitet von Yvonne Alisch und Alexander Brenneis (Tanzschule Alisch im Casino Aschaffenburg). Damals hätte ich nicht im Traum daran gedacht, dass aus diesen ersten drei Monaten einmal mehr als 20 Jahre Tanz, über 12.000 Unterrichtsstunden und mein heutiger Beruf entstehen würden.
Am Anfang war es vor allem eines: Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Gleichzeitig hat mir das Tanzen etwas gegeben, das weit über Bewegung hinausging. Ich wurde gesehen. Ich konnte etwas, das mir leichtfiel und mich begeisterte, mit anderen teilen. Aus einem anfänglichen Hobby wurde dadurch sehr schnell ein wichtiger Teil meines Lebens.
Aus dem ersten Tanzkurs wurde ein ganzes Tanzjahr – und aus dem Tanzjahr eine Leidenschaft. Ich verbrachte immer mehr Zeit in der Tanzschule, besuchte zusätzliche Kurse, half als Gastherr in anderen Kursen aus und saß teilweise einfach nur am Rand, um zuzuschauen und von anderen Tänzerinnen und Tänzern zu lernen. Ich wollte verstehen, was möglich ist, und entwickelte mich Schritt für Schritt weiter.
Dabei lief längst nicht alles von Anfang an leicht. Gerade im Hip-Hop bekam ich auch die Rückmeldung, dass ich bestimmte Dinge nicht könne. Für mich war das kein Grund aufzuhören. Im Gegenteil: Ich blieb dran, trainierte weiter und erarbeitete mir meine Fähigkeiten. Genau diese Erfahrung begleitet mich bis heute: Talent kann ein Anfang sein – Entwicklung entsteht durch Neugier, Training, Beharrlichkeit und die Bereitschaft, immer wieder Neues zu lernen.
In dieser Zeit lernte ich auch meine langjährige Tanzpartnerin Malvi kennen. Aus gemeinsamem Training entwickelte sich ein Duo, mit dem wir über viele Jahre auf deutschen und europäischen Bühnen unterwegs waren. 2008 wurden wir in Oslo von Jazzy Ruiz trainiert, 2009 tanzten wir unsere erste gemeinsame Duo-Show auf einem Festival. Es folgten Auftritte, Festivals, Workshops und zahlreiche Begegnungen mit Tänzerinnen, Tänzern und Lehrenden aus unterschiedlichen Bereichen.
Parallel dazu wurde meine eigene tänzerische Entwicklung immer vielfältiger. Ich durfte bei zahlreichen Lehrerinnen und Lehrern lernen [u.a. Tobi Turhan (Alisch im Casino), Marc Robitzky (Speedy), Helder Rodrigues (DanceIn Trier), Jazzy & Alexis Ruiz (Salsakompaniet & A-Custica, Oslo Norwegen), High Knee (Christian Anetsberger), Christian König (LaCalidad, Frankfurt) und Patrick Grigo (movetoohot, Burghausen) und mich in unterschiedlichen Stilen weiterentwickeln. Meine tänzerischen Schwerpunkte liegen heute insbesondere in Salsa LA-Style, Salsa New York Style on2, Bachata, Hip-Hop/Hype Dance, Breaking sowie Standard- und Lateinamerikanischen Gesellschaftstänzen.
2013 entstand mit dem LaCalidad Dance Center Frankfurt ein weiterer wichtiger Meilenstein. Gemeinsam mit Chris habe ich dort eine feste tänzerische Heimat gefunden und von Beginn an den Aufbau und die Entwicklung des Dance Centers mitgestaltet. Regelmäßige Kurse, Training und die Arbeit mit unterschiedlichsten Menschen wurden damit noch stärker zu einem festen Bestandteil meines Lebens.
Mit der Zeit wurde aus den ersten kleinen Einnahmen durch das Tanzen eine immer professionellere Tätigkeit. Während meines Studiums habe ich weiterhin intensiv trainiert und bewusst in meine tänzerische Entwicklung investiert – Zeit, Geld und Energie. Gleichzeitig kamen immer mehr Aufträge, Kooperationen und Unterrichtsmöglichkeiten hinzu. Irgendwann war der Punkt erreicht, an dem ich während meines Studiums bereits von meiner tänzerischen Arbeit leben konnte.
Heute arbeite ich als Tanzpädagoge, Tanzlehrer, Choreograf, Juror und Ausbilder. Ich unterrichte, choreografiere, begleite Tänzerinnen und Tänzer in ihrer Entwicklung und arbeite mit Unternehmen, Tanzschulen und privaten Kundinnen und Kunden. Dabei verbinde ich meine langjährige praktische Tanzerfahrung mit meinem akademischen Hintergrund und meiner pädagogischen Arbeit.
2024 habe ich schließlich mein erstes Mentoring-Programm für Tanzlehrer entwickelt und 2025 mit der ersten Umsetzung begonnen. Damit hat sich mein Tätigkeitsfeld um einen Bereich erweitert, der für mich heute genauso spannend ist wie das Tanzen selbst: Menschen nicht nur Bewegungen beizubringen, sondern sie dabei zu unterstützen, ihre eigene Klarheit, Qualität und Sicherheit zu entwickeln.
Wenn ich heute auf meinen Weg zurückblicke, sehe ich deshalb keine geradlinig geplante Karriere. Ich habe selten einen großen Plan verfolgt. Ich bin vielmehr immer wieder dem gefolgt, was mich begeistert hat: Tanzen, lernen, trainieren, unterrichten, Menschen begegnen und mich weiterentwickeln.
Aus einem dreimonatigen Schultanzkurs ist so ein zentraler Teil meines Lebens geworden.
Und die Reise ist noch lange nicht vorbei.
Bachelor of Arts in Erziehungswissenschaft (Schwerpunkt Sonderpädagogik), sowie Publizistik.
Thema der Abschlussarbeit: Bindung und Tanz [Johannes Gutenberg – Universität Mainz]
Master of Arts in Sonderpädagogik und Psychomotorik.
Thema der Abschlussarbeit: Tanz und Resilienz [Goethe – Universität Frankfurt | Johannes Gutenberg – Universität Mainz]
- Europäische Zentralbank
- LaCalidad Dance Center Frankfurt (Mitbegründer seit 2013)
- Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Dozent für Seminare, Tutorien und Gastvorträge)
- Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz (Ehem. Vizepräsident der Goethe – Universität Frankfurt)
- SWATCH Deutschland
- High-Light GmbH Bad Vilbel
- Eurokids gGmbH der Europäischen Schule Frankfurt
- Tanzprojekt an der Anne-Franck-Schule Frankfurt zur Förderung der sozialen Kompetenz der Schüler
- Lavicosa Salsa Stiftung Deutschland
- WFB Mainz – Werkstätten für behinderte Menschen
- FIPS – Förderung in Psychomotorik (Leitung von psychomotorischen Fördergruppen mit Kindern)
- Blue Diamonds Eschborn Dancers e.V.